Bei strahlendem Sonnenschein, dem vielleicht schönsten Tag des neuen Jahres, hatten die Veranstalter und Läufer beim 84. Bertlicher Straßenlauf Glück. Vom 5er über 7,5, 10, 15, HM, 30 und M sind viele Strecken im Angebot, die alle vermessen sind, nicht nur amtlich, sondern sogar nach Aims.
"Wenn Du mal richtig cross willst, so über Stock und Stein und Hügel rauf und runter und durch Sand und Matsch, durch Wald, Gras, Blätter und Sträucher, nochmal Hügel rauf und runter, dann nochmal einen richtig hohen Hügel rauf und runter dann wieder durch Gras, Blätter und Sträucher, Sand und Matsch, und Wald und Wald und Wald und Hügel und Hügel, also wenn du richtig cross willst, dann fahr‘ nach Börger!
Die Voraussetzungen für einen guten Marathon in Yangon waren für Michael gar nicht so günstig. Er war an einem Donnerstag angereist und mit Zwischenstop in Bangkok über 24 Stunden unterwegs gewesen. Danach gab es einen 14stündigen Schlaf der Gerechten, bevor er den Temperatur- und Klimawechsel von über 30 Grad am Freitag und Samstag zu spüren bekam.
Der Sandkruger Scheife kommt in der Wettkampfperiode traditionell eine besondere Bedeutung zu, ist sie doch der erste Wettbewerb im neuen Jahr, versuchen sich hier doch die nachrückenden Altersklässler erstmals in ihrer neuen Jahrgangsgruppe und bleibt die Schleife für die meisten Akteure oft der einzige (Teil)-Crosslauf der ganzen Saison.
Die große Anzahl von 21 Läufern hatten sich für die Abschiedstour von Michael Schardt zum Halbmarathon nach Egmond angemeldet. Er selbst, der die Tour von seinen Laufsportfreunden aus Oldenburg für seine langjährige Abteilungsleitertätigkeit kredenzt bekommen hatte, war der zweiundzwanzigste an Bord.
In seinen Anfängen hieß der Marathon von Kevelaer noch Honigkurchen Marathon. Der Name wurde abgeschafft, der Honigkuchen blieb aber als Finisherpräsent bis heute, zur 11. Auflage, erhalten.
<Sascha J.O.> Nichts geht, alles steht. Der schlimmste Albtraum (neben Wirsingkohl) jeder laufbegeisterten Person. Aber so geschehen, gelebte Realität der letzten Monate, zumindest bezogen auf Laufveranstaltungen. Auf der Stelle treten musste die Läuferscharr zwar nicht, für sich allein war der Laufsport zu jeder Zeit möglich, sogar die Ausübung in der Natur, auch weiter als einen km von daheim entfernt. Und auf dem Balkon musste auch keiner seinen Marathon laufe, wie es in manch anderen Regionen des vereinten Europas. Aber trotzdem wurde und wird natürlich der Normalzustand vermisst, nicht nur bezüglich Volksläufen. Kleine gemeinsame Schritte dürfen seit einiger Zeit gegangen werden. Daher bieten die Laufsportfreunde, als Ersatz für den verständlicher Weise abgesagten Oldenburgmarathon, allen Mitgliedern (und ausschließlich nur ihren Mitgliedern) die Möglichkeit gemeinsam einen (ausgeschildert und mit Verpflegungsständen) Marathon oder Halbmarathon zu laufen. Den Mitgliedsantrag findest Du hier! Der Vollständigkeit halber auch noch der Link zur Anmeldung der Veranstaltung hier. .....