>Volker A.< Wer eine neue Herausforderung sucht, der wird beim Friesencross in Schillig fündig. Dieser Lauf ist weit mehr als laufen. Er ist ein Abenteuer mit eingebauter Überraschungsgarantie.
Schon vor dem Start beginnt das große Rätselraten: Wie präsentiert sich das Wattenmeer heute? Zeigt sich der Wattboden von seiner freundlichen Seite? Trittfest und trägt die Läufer zuverlässig Richtung Ziel? Oder verwandelt er sich in eine zähe Masse, in der man bei jedem Schritt knietief versinkt und sich fragt, ob man gerade läuft oder die kostenlose Schlammpackung genießt? Niemand weiß es. Genau das macht den besonderen Reiz des Friesencross aus.
<Volker A./ Gabi S.> Es gibt Traditionen, da rüttelt man nicht dran. Einmal im Jahr pilgern die Sportfreunde nach Löningen zum Hasetal-Marathon. Doch wer dachte, uns erwartet dort das idyllische Emsland, wurde 2026 eines Besseren belehrt. Die gnadenlose Hitzewelle hatte natürlich auch das Hasetal fest im Griff und verwandelte die Strecke kurzerhand in eine norddeutsche Version des Death Valley.
<Marc B.> Nicht jede Fortsetzung kann mit dem Original mithalten. Filme wie Speed 2 oder Der weiße Hai 2 haben gezeigt, dass Teil zwei nicht automatisch besser sein muss. Unser LSF-Laufkurs 2.0 ist jedoch die Ausnahme: Nach dem erfolgreichen Einstieg über 5 Kilometer geht es jetzt gemeinsam zum nächsten Ziel – 10 Kilometer (bzw. 60 Minuten am Stück) laufen.
<Gabi S.> Das Ziel der diesjährigen LSF-Auslandreise lautete Edinburgh - hier erwartete uns über die Pfingsttage das zweitägige Edinburgh Marathon Festival, kurz EMF. Die Anreise war nicht ganz so easy wie in den vergangenen Jahren, aber ganz im Sinne unserer Vereinsfarben erreichten wir wahlweise nach einer 30-stündigen Fahrt im grünen Flixbus oder dem - zugegebenermaßen weniger klimafreundlichen - Transport im orangefarbenen Flugzeug pünktlich und einigermaßen ausgeruht unser zentralgelegenes Stadthotel in der schottischen Metropole. Die sehr grüne Stadt unter strahlend blauem Himmel mit einzelnen Schäfchenwolken beeindruckte uns sofort: Ein erstes Getränk auf der begehrten Rooftop-Bar des Hotels versetzte die 8-köpfige LSF-Reisegruppe sofort in beste Laune.
<Volker A./ Judith H.> Es gibt Dinge, die kennen nur aktive Ossiloop-Leute (plattdtsch.: Ossiloop-Lüe): Die wahre Hürde lauert schon vor dem ersten Startschuss! Ossiloop bedeutet nämlich in erster Linie: drei Wochen professionelles, absolut durchgetaktetes Zeitmanagement! Wer Familie, Beruf, Haushalt und das soziale Leben unbeschadet neben sechs Etappen Hochleistungssport meistern will, braucht keinen Trainingsplan, sondern ein Logistik-Diplom.
Da wird früher Feierabend gemacht, das Abendessen strategisch auf die Autobahn verlegt und sämtliche Verpflichtungen werden nur noch in "Zwischen-den-Etappen-Intervallen" gemessen...Aber wat mutt, dat mutt! Denn Ossiloop ist ja nur einmal im Jahr. Drei Wochen harte Arbeit und sechs Mal den inneren Schweinehund (der in Ostfriesland besonders groß und stur ist) an die Leine legen.
>Susanne S.< Am 9. Mai 2026 starteten am Rennsteig mehrere Marathonläufe. Gemeinsam mit einigen LSF-lern reisten wir bereits einen Tag früher an, um ein absolutes Pflichtprogramm, die Kloßparty zu besuchen.
Am nächsten Morgen sind wir Super-Marathonis mit 1.814 Mitstreitern um 6:00 Uhr in der früh gestartet aber nicht bevor wir gemeinsam das Rennsteiglied gesungen haben: "Ich wandre ja so gerne am Rennsteig durch das Land" .......(Gänsehautmoment). Etwas zeitversetzt gingen weitere LSF-ler an anderen Startpunkten auf die Halbmarathon- oder Marathon-Strecke.
<Karsten S.> Ende April zog es einige LSF-ler nach Hamburg. Es stand die größte Sportveranstaltung des Jahres in der Hansestadt an: der HASPA Marathon Hamburg.
Die meisten reisten bereits am Samstag bei kaltem Wetter an, um „Fühlung" und „Feeling" mit der Stadt aufzunehmen. Ganz nebenbei wurden die Startnummern auf dem Messegelände abgeholt. Die Menschenschlange zeigte es bereits an: Der größte Frühjahrsmarathon Deutschlands war wieder restlos ausverkauft.
<Susanne S./ Gabi S.> Am 12 April 2026 machten sich viele Läuferinnen und Läufer des LSF bei bestem Frühlingswetter auf den Weg: Beim Schortenser Straßenlauf liefen Axel. S. und Harald O. AK-Bestzeiten, den Tangermünder Elbmarathon finishte Axel F. in grandioser 3.30-er Zeit, Petra B. lief bei diesem sehr familiären Wettbewerb nach 42 km als AK-Beste ins Ziel. Ein vollbesetztes Auto machte sich auf den Weg zum Halbmarathon ins niederländische Enschede und während dort der Startschuss viel, unterstützten ein Dutzend LSF-ler beim letzten Termin der Themenlaufserie 2025/26 das Angebot "Quer durchs Grün" des VfL Bad Zwischenahn. Grüße erhielten wir auch vom Marathon in Paris, den Tim S. in diesem Jahr absolvierte.
Weitere 10 Läuferinnen und Läufer starteten beim ADAC Marathon Hannover auf der 10, 21 oder 42-km langen Strecke. Von dort berichtet unsere Reporterin Susanne: