<Von Antje Jacobs> Am zweiten Januar Wochenende starteten drei LSFlerinnen in Egmond aan Zee an der nordholländischen Nordseeküste zusammen mit 18.000 Teilnehmern zu einem einzigartigen Laufevent. Pünktlich zum Warmlaufen waren die Regenwolken nach Deutschland gezogen und es blieb nur der schwer einzuschätzende Wind. Zwei Oldenburgerinnen feierten ihr Debüt auf der anspruchsvollen, aber wunderschönen Strecke durch die Natur. Für Melanie war es sogar der erste Halbmarathon. Hier ihr Statement nach dem erfolgreichen Finish in einer tollen Zeit unter zwei Stunden:
<Die Kohlkaiserlichkeit verkündet> Samstag, 23. Februar 2019, ist es soweit, dann startet um 15 Uhr beim "Cambio-Parkplatz Hauptstraße" (Bernhardstraße 8, 26122 OL) unser erster Brückenlauf. Alle Informationen rund um diesen “LSF-Mottolauf” inklusive Anmeldung findest Du hier: https://goo.gl/forms/A7tmSE1JZ1Uj02hW2. Und sollte Dir der Brückenlauf nichts sagen: dabei handelt es um die Kohlkaiserintour 2019. Unsere Kohlkaiserin Judith sowie ihre Könige Uwe und Klaus freuen sich auf eine rege Teilnahme des Fußvolkes.
Gestern startete der erste Läuferyogakurs der Laufsportfreunde und das recht erfolgreich. Erfolgreich, da ausgebucht, alle noch mit einem Lächeln die Stunde beendeten und schnell erkannt wurde, welchen Potential noch in jedem einzelnen steckt. Das Potential zeigte sich wiederum darin, dass bewusst wurde, wie eingeschränkt der gemeine Läufer in seien Bewegungen doch ist, wenn Dehn- und die Kraftübungen nur so ab und an und für sich durchgeführt werden, weil der Fokus rein auf der Leidenschaft des Laufens konzentriert wird. Nina, eine erfahrene Läuferin und langjährige Yogalehrerin aus den eigenen Reihen (hauptberuflich zudem Physiotherapeutin), hat die oft blutigen Anfänger gut abgeholt, aber auch nicht geschont und durchaus in der ersten Stunde ordentlich gefordert. Wer vorher ggf. posaunte: „Ist ja nur Yoga“, wurde schnell eines Besseren belehrt. Es ist durchaus herausfordernd und sehr ernst zu nehmen. Die Motivation für die nächsten elf Termine ist wegen oder trotz der ersten, herausfordernden Stunde sehr hoch (Auf Seite zwei zehn Gründe warum Yoga gerade für Läufer sinnvoll ist!).
<Sascha J.> Das war Sandkrug 2019 - Wir sind zwar nicht immer die Schnellsten, aber dafür regelmäßig die meisten Läuferinnen und Läufern am Start der verschiedensten, regionalen Laufveranstaltungen. Mit knapp 60! (bei 73 Anmeldungen) Ziellinieüberquerern holten wir daher auch dieses Jahr den Sieg in der Wertung teilnehmerstärkste Mannschaft der Sandkruger Schleife. Dem ersten „Straßenlauf“ des jungen Jahres. Und das ist nicht nur schön, weil es einen Titel zu feiern gab, sondern vor allem, weil automatisch auch so viele Vereinsfreunde um einen herum sind - vor, während und nach dem Lauf. Gerade auch deshalb um so schöner, weil normalerweise natürlich viele ganz unterschiedliche Ziele haben, ganz unterschiedliche Tempi gehen und wegen unterschiedlicher Berufungen zu anderen Tageszeiten trainieren. Aber an dem Tag treffen sich wieder alle und man kann nett gemeinsam klönen. Schließlich kann nicht jeden Monat eine Vereinsfeier für diese Zwecke abgehalten werden, das schaffen nicht einmal wir.
Zum Jahresabschluss gab es nochmal ein Bonbon oben drauf. Beim Silvesterlauf in Bremen gewann Antje Günthner den 10km Lauf der Frauen in einer sehr guten Zeit von 41:33 Min. Herzlichen Glückwunsch!Dieser tolle Lauf hatte sich angekündigt, denn vorher gab es den ganzen Herbst über schon zahlreiche Podestplätze in der Gesamtwertung. Es fing an mit dem tollen Sieg beim Halbmarathon in Oldenburg, gefolgt vom Sieg beim Crosslauf im Wildenloh, dazu der 2. Platz beim Ratzeburger Adventslauf in ebenfalls 41:33 Min. Beim Weihnachtsmützenlauf in Apen belegte sie ebenfalls den 2. Platz. Antje ist in toller Form und das nach der langen Verletzungspause im Frühjahr. Chapeu!Aber auch die anderen Athleten heimsten sehr gute Platzierungen ein, Frank Gräfedünkel wurde 3. beim Silvesterlauf in Nordenham, Axel Felsmann über die 10 Meilen an der Thülsfelder Talsperre starker Gesamt-5. Ein LSF´ler, der über den Völlemonat Dezember bestimmt kein Gramm zugenommen hat, ist unser Vielstarter Ralf Thater, der allein im letzten Monat des Jahres sechsmal an den Start ging und dabei viele Renn-, aber auch Reisekilometer auf sich genommen hat, Respekt!
Überraschend und begeisternd, so wie der Weihnachtsmann höchstpersönlich, sah man gestern eine Schar Laufbegeisteter über den Weihnachtsmarkt huschen. Ein schnelles Heißgetränk und schon ging es läuferisch wieder zurück zum Bürgerbusch, von wo auch 2018 dieser kleine Flashmob startete. Schön weihnachtlich präsentiereten sich die Weihnachtselfen (Lindgrünorange kombiniert mit rotweiß, der heiße Scheiß). Ganz gemächlich geht es außerdem am 20.12. zum Weihnachtsmarkt. Ausnahmsweise dann nicht Start um 19:00 Uhr am BB, sondern um 18:30 Uhr vor dem Dagodehaus, knapp gegenüber des Haupteingangs des alten Rathauses. Hinweis der sportlichen Vorhut: Der Glühwein schmeckt! Das wollen wir doch mal testen.
Tagesthema, Notizen! Unter anderem fand sich zum heutigen Tag folgener Kalendereintrag: Erinnerung Anmeldung Sandkruger Schleife! Vorher fix einmal den aktuellen Stand der Anmeldungen nachgeschaut und fast vom Stuhl gekippt. Da ist der Weihnachtsmarkt gerade erst eröffnet und schon haben sich 51 Laufsportfreunde* für die Sandkruger Schleife 2019 angemeldet, der Wahnsinn. Dabei wurde erst einmal auf die Anmeldung hingewiesen. Sandkrug zieht einfach so die Massen, sehr schön. Die Chancen auf den erneuten Sieg um den Mannschaftspokal (Bericht 2018) stehen also gut. Aber sicher darf man sich da natürlich nie sein. Zumal zählen in Sandkrug nicht die vorherigen Anmeldungen (entgegen der Auswertung beim Brunnenlauf), sondern wirklich nur die Läuferinnen und Läufer eines Vereins die ins Ziel gekommenen sind (2018-41 LSF´ler). Ausgebucht ist der Lauf bisher allerdindgs nicht. Aus Erfahrung ist zu berichten, dass dies regelmäßig spätestens Mitte Dezember der Fall ist. Wer sich der Teilnahme nicht ganz sicher ist, sollte sich schnell entscheiden und anmelden.
Die Themenlaufserie ist, so die ersten Rückmeldungen und das eigenen Empfinden, perfekt gestartet. Der Teil, wo Einfluss drauf genommen werden konnte, hat genauso gepasst wie das Wetter. Über kalt und trocken freuten sich zirka 250 Teilnehmer, ideal für den Auftakt einer Winterlaufserie. Das Thema „Wenn ich einen See seh´, brauche ich kein Meer mehr“ wurde von den Laufbegleitungen auch sehr gut umgesetzt. Jede Gruppe kam mindestens in den Genuss eines Oldenburger Sees. Die 20er Gruppe sah dieser sogar sechs. Unter den Bildern findet ihr auch ein paar gelaufenen Strecken des vergangenen Sonntages.