Berichte 2020

Erster der ersten Ossiloopetappe

<Sascha> Die erste Etappe des Ossiloops ist absolviert, als einer der Ersten (insgesamt der 38., vom LSF der Erste). Ganz entgegen meiner Natur morgens schon in die Laufschuhe gequält, es ist und bleibt so, morgens laufen ist ätzend. Helena hat mich zudem eine halbe Stunde vor Start nach draußen gestellt, wegen des Ossiloopgefühls. Herrlich, bei 8 Grad halbnackal draußen rumzustehen. Zumindest kein Regen, keine kalter Wind, keine Graupel und ich war professionell mit Ossiloopsack ausgestattet. Fast pünktlich um 08:00 Uhr morgens ging es dann auch los, die ersten Kilometer viel zu schnell angefangen, Klassiker. Zumindest die App funktionierte, auch mit Sperrbildschirm. Die Strecke führte mich in die Einsamkeit, Kontakt vermieden werden, deshalb ja diese virtuellen Laufveranstaltung. In der Gegend wo ich mich rumtrieb war das gar kein Problem, da würde ich um die frühe Zeit normalerweise auch nicht sein.

+

Halbmarathon in Leipzig

<Robert> Nach einer längeren Zugfahrt in einem fast leeren Waggon sind wir (die Sportgemeinschaft Stadt Oldenburg (Danke Claudia!) und LSF Oldenburg) am Freitagabend (24.04.) in Leipzig - der größten Stadt im Freistaat Sachsen - angekommen, um uns zu für den Lauf am 26.04. vorzubereiten. Wir müssen im Bahnhof schlafen, die Hotels haben ja geschlossen. Wir frieren etwas. Wir teilen uns das Frühstück mit den Tauben, der Bäcker am Bahnhof hat gottlob geöffnet.  

+

Ralph Lenth-Obalski - in Trauer und Dankbarkeit

<S. J.-O.> Er war stets der Größte, oft der Schnellste, meist einer der Heiteren und immer ein dufter Typ. Ein leidenschaftlicher Sportler durch und durch, ein feiner Sportskammerad. Leider ist dieser herrliche Mensch am Mittwoch dem 07.04.2020 mit 42 Jahren friedlich im Hospiz dem irdischen Leben entsprungen. Viele schöne Momente sind und werden uns in Erinnerung bleiben. Ralph, wir danken Dir. Mehr bleibt für diesen Moment nicht zu sagen.

+

Im August 2020 den Kreislauf stärken

Letztes Jahr im August haben Peter Rings und Manfred Lanfermann am "RFF 7.0 Lauf" rund um den Hollener See im schönen Saterland teilgenommen. "RFF" steht dabei für "Run for fun" und "7.0" besagt, dass es die siebte Veranstaltung war. Da dieser Termin wohl noch nicht so richtig beim LSF bekannt ist und der RFF 8.0 am 15. August 2020 stattfindet, folgt nun ein kleiner Werbeblock.

+

OSSILOOP mal anners - jetzt noch anmelden

<Sascha J.> Der klassische Ossiloop wurde bereits abgesagt. Ergo, es gibt dieses Jahr keine heiteren Fahrten zu unseren ostfriesischen Nachbarn, was jammerschade ist. Aber wer den Ossiloop kennt, der weis dat dej hel besünnes is. Und diese Besonderheit stellt er auch in dieser Zeit unter Beweis. Der Veranstalter hat sich überlegt den Ossiloop nicht gänzlich ausfallen zu lassen. Genauere Infos gibt es noch nicht, aber jeder soll für sich laufen (allein!!). Nur er/sie und das Handy. Es wird nämlich eine Trackingapp geben. Die App wird am Wochenende schon mal getestet. Gelaufen werden muss jeweils am eigentlichen Veranstaltungstag, der Startzeitpunkt ist zwischen 08-21 Uhr (oder Zielzeit 21 Uhr?) frei wählbar. Wer alle sechs Läufe erfolgreich absolviert hat bekommt auch dieses Jahr das heiß ersehnte Dörloopershirt (ok wat hel besünnes). Wertungen wird es nicht geben, daher habe ich mich bereits nachgemeldet, anstatt abzumelden.

Mein erster Marathon

<Carola C.> Der Hamburger Marathon sollte für mich der Erste und vor allem auch der Einzige werden. Bereits ab Anfang Dezember lief ich - die niemals lange Läufe mochte - jedes Wochenende brav 20 km und mehr, bis die Marathonvorbereitung Ende Januar dann richtig losging. Wie so viele andere habe ich also fleißig auf mein Ziel hingearbeitet, bei Wind und Wetter. Ihr kennt das! Als klar wurde, dass Großveranstaltungen abgesagt werden würden...

+

Seid solidarisch mit Euren Laufveranstaltern

Ein Appel von Horst Milde (Vorsitzender German Road Races e.V.) den ich (Sascha J-O) gerne teile: In den letzten Tagen häufen sich Absagen, bzw. das Verschieben von Läufen in den Herbst. Laufsportveranstaltungen sind in Deutschland inzwischen von den Behörden gänzlich untersagt. Läufe kleinerer Vereine, die ihren Volkslauf z.T noch ehrenamtlich organisieren oder auch Veranstaltungen, die von Teams professionell gemanagt werden, haben sich ein Jahr lang auf diese Veranstaltung vorbereitet und Zeit, Geld und ihren Enthusiasmus investiert – und stehen jetzt nach der Absage jetzt vor einem Scherbenhaufen ihres monatelangen Arbeitens. Die allerwenigsten sind gegen nicht verschuldete Absagen versichert und stehen jetzt vielleicht vor dem Aus, das darf nicht sein. Wir appellieren an die Läufer und Läuferinnen auch mit den kleinen und größeren Veranstaltern Solidarität zu zeigen – und nicht zu verlangen, das gezahlte Startgeld zurückzuverlangen.

Wer nicht will, daß die bisherige Vielfalt des Laufsports in Deutschland zusammenbricht, sollte nun SOLIDARITÄT mit den vielen Veranstaltern zeigen, die für Euch mit vielen Ideen und Herzblut ihre Läufe über Jahre entwickelt haben und jetzt unverschuldet finanziell an ihre Grenzen stoßen – ihnen muss von Euch geholfen werden! In Berlin ist die Situation im kulturellen Bereich ähnlich, hier sagte ein Kritiker im Rundfunk den Zuhörern „Fangt jetzt bloß nicht an das Geld zurückzuverlangen, das ihr für eine Eintrittskarte bezahlt habt, denn sonst gehen hier Theater, Clubs und Veranstalter alle pleite“!

Vom räumen träumen

Auf Empfehlung müssen wir vom aufräumen noch etwas träumen, da wir als Verein die Aktion aufgrund der aktuellen Geschehnisse verschieben werden. Aber es kann ja auch einmal fern des Aktionstages gemeinsam im BB Müll gesammelt werden. Mal sehen wie die Lage der Nation Ende April ausschaut. P.S. Müll der auffällt kann natürlich auch in Eigenregie ganzjährig aufgesammelt werden.