Sandkruger Schleife - Gemeinsam einsam

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Eine Frage stellt sich automatisch, wenn Sontags morgens um 07:00Uhr der Wecker (Geier Sturzflug mäßig) schreddert, es draußen duster und zudem kalt ist. Warum tu ich mir das freiwillig an? Man erwartet keine Antwort von rechts, die zöge einen nur runter. Also zurück zum Schlagerhit im Geiste, das macht einen zumindest etwas munter. Und es ruft schließlich nicht die Maloche, sondern die Sandkruger Schliefe (und die kommt nicht von schleifen). Morgentliche, gemeinsame Bewegung an sehr frischer Luft steht auf dem Plan. Für uns eine Freude. Ein Blick aus dem Fenster: Super, es regnet gar nicht. LäuferInnen sind einfach Optimisten, wir sehen in allem nur das Gute. Wir sind auch einsichtig und nicht nachtragend. Diese Tugend wurde bei der Jubiläumsschleife leider auch auf die Probe gestellt.

Lief die allgemeine Organisation aufgrund der 25jährigen Tradition wie am Schnürchen, haperte es leider bei den Siegerehrungen. Dort ging es etwas drunter und drüber, was aber zum Glück nur wenige merkten. Leidtragenden waren z.B. bei der 5km-Ehrung die höheren Altersklassen, ab 30 aufwärts. Warum auch immer, wurden nur bis AK30 die Honigtöpfe verteilt. Die Übergabe des Mannschaftspokals ging sogar völlig unter (auch in der sachlichlangweiligen Berichterstattung der NWZ). Dieser wurde einfach zwischendurch verliehen, als noch viele Laufsportfreude unter der Dusche oder gar auf der Strecke unterwegs waren. Sehr schade, vor allem für den Teamspirit. Auf Nachfrage wurde erklärt, das Moderatorentrio der Verleihung mache es zum ersten Mal und hatte ein wenig den Überblick verloren. Schade, aber natürlich nicht dramatisch. Schön, dass sie sich überhaupt bereit erklären in Ihrer Freizeit für eine solche Sache zur Verfügung zu stehen. Der Pokal für die teilnehmerstärkste Gemeinschaft ging übrigens auch in diesem Jahr wieder, mit deutlichem Vorsprung, an die Laufsportfreunde (obwohl zwei Personen gar nicht gezählt wurden). Glückwunsch an UNS! Bei der Übergabe des Mannshaftpokals waren Sonja und Sascha allerdings gemeinsam sehr einsam auf der Bühne, aus genannten Gründen.

Die Bedingungen auf der Strecke waren fast optimal, die Temperatur lag bei zirka sieben Grad, es war bis kurz vorm Ende trocken, der Waldboden war gut zu gehen und der kalte Wind nur vereinzelt spürbar. Auch über die Verhältnisse neben der Strecke konnte man erneut nicht meckern. Es gab reichlich Kuchen, Torte, Tee, Kaffee, Brötchen, Bratwurst und Kaltgetränke zum fairen Preis. Gute Ergebnisse, für die SportlerInnen die sich an dem Tag auch etwas strecken/quälen wollten, wurden auch erzielt. Wie immer unter „wer lief wie“ zu finden. Ergebnisse sind natürlich nicht alles, aber der Kuchen wurde ja schon erwähnt. Apropos Genüsse: Hast Du dich schon zur Vereins-Kohlkaisertour (22.02.2020) angemelde?

Fotos: Sascha, Antje, Manfred       Mannschatsfoto im Original zum Download: mehrere Varianten fürs Büro zur Auswahl

 

Alte Berichte zur Schleife:

Bericht 2019

Bericht 2018

Bericht 2017

Bericht 2016

Bericht 2015

Bericht 2014

Bericht 2013

 

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