Riesenbergers OstseeMan

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hier ein kurzer Bericht zum OstseeMan. Die Ostsee war letzen Sonntag warm und fast ohne Wellen, also super zum Schwimmen. Vor dem Start konnte ich mich etwas einschwimmen und so die Nervosität ein klein wenig bekämpfen. Nach dem Startschuss lief alles nach Plan und die 3,8 km waren in weniger als 1:30 h beendet. Neo aus und Helm auf, nun rauf aufs Rad. Die Strecke ist verändert worden und hat nun 1380 Höhenmeter verteilt auf 180 km vorzuweisen.

Nach wenigen Radkilometern setzte starker Regen und Gewitter ein. Das machte die Abfahrten mit zum Teil deutlich über 50 km/h abenteuerlich. Blöder waren die hochgespülten kleinen Steinchen, die für zahlreiche Radpannen sorgten. Bei Kilometer 120 war auch ich dran und musste meinen Schlauch am Hinterrad wechseln. Kurz danach lockerte sich mein Lenkeraufsatz und ich musste erneut zum Werkzeug greifen. Trotzdem lief das Radfahren gut für mich. Nun Radschuhe aus und Laufschuhe an. Jetzt fehlte nur noch der Marathon. Das Wetter hat sich erneut entschieden den Wettkampf hart zu gestalten. Alle Wolken weg und schlagartig Temperaturen um die 30 Grad, die den Starkregen wieder nach oben saugten. Also heiß mit hoher Luftfeuchtigkeit, so wie wir Läufer uns Marathonbedingungen wünschen ; ).

Aber die Sonne lockte auch viele Zuschauer an die Strecke (vor allem meine Familie!!), was wiederum motivierte. Die Laufstrecke ist ein profilierter Rundkurs, der fünf mal durchlaufen werden muss. Gerade die Runden 3 und 4 waren nicht einfach, aber dieses Jahr war ich noch besser vorbereitet und konnte mich aus kleinen Krisen wieder freilaufen. Nach 13 Stunden und 48 Minuten kam ich bestens gelaunt ins lang ersehnte Ziel. Das bedeutet den 392. Platz von 600 Teilnehmern.

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