Red Bull Wattlauf - Der ultimative Lauf gegen Zeit und Flut

von Klaus Hempen

<Von Silke H.> Am Sonntagmorgen, 31. August 2025, hatten sich unter vielen Läufern auch fünf LSF-ler einem „Wettkampf gegen die Zeit und die Flut“ gestellt. Denn nur wer die Cut-Off Zeit von einer Stunde und 30 Minuten unterschreitet, durfte mit einem Beweisstück nach Cuxhaven zurücklaufen. Der Rest musste den verbleibenden Tag auf der Insel Neuwerk verbringen und am Abend auf eigene Kosten die Fähre nach Cuxhaven nehmen.

Bei guten Wetterverhältnissen trafen sich um 8:00 Uhr Susanne, Deike, Knut, Jan und Silke am Duhner Strand. Nach einem Briefing des Veranstalters gab es noch Zeit für diverse Fotos - unter anderem mit Florian Neuschwandner und der Influencerin Paula. Mit einer kurzen Verzögerung von 15 Minuten fiel um 10:05 Uhr der Startschuss, da erst dann das Wattenmeer halbwegs trocken lag.

Nun ging es mit dem ablaufenden Wasser auf anfangs festem Sandboden mit vielen Pfützen Richtung Insel Neuwerk. Nach vier Kilometern gesellten sich im Duhner Loch mehrere tiefere Priele mit knie- bis teils hüfthohem Wasser dazu. Hier war höchstens nur noch ein zügiges Gehen möglich.

Vor Neuwerk wurden die Bodenverhältnisse glitschiger und unebener. Dies erforderte noch mehr Konzentration beim Laufen. Auf der Insel passierte man neben der einzigen Verpflegungsstelle und dem Kontrollpunkt beim Leuchtturm das Zwischenziel bei KM 12,3 und erhielt ein Armband als Beweisstück. Von da an ging es auf demselben Weg zurück zum Duhner Strand. Allerdings erschwerte nun noch Gegenwind den Lauf; dafür waren die Priele besser passierbar.

Die letzten drei Kilometer vor Cuxhaven zogen sich, da zwar das Ziel in Sicht war, es aber nicht näher zu kommen schien. Glaubte man das Ziel endlich erreicht zu haben, wurde es noch einmal sehr anstrengend, denn man musste sich die letzten 50 Meter leicht bergauf durch den sehr weichen Sandstrand kämpfen.

Nach 24,6 Kilometer haben alle fünf Läufer vom LSF sowie 432 weitere Läufer glücklich und (teils) erschöpft das Ziel erreicht.

Alles in allem war es ein sehr schöner, dennoch anspruchsvoller Lauf mit großem Spaßfaktor!

Die Läuferfotos im Watt wurden von Philipp Steffen erstellt (© Red Bull).

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