LSF ist Bahn gefahren

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<Robert S.> Es gab kein zurück mehr, als sich der Zug gegen 08:45 Uhr in Richtung Osnabrück weiter fuhr. Allein standen wir am Haltepunkt Huntlosen. Acht Frühaufsteher warfen Ihre Masken in den Mülleiner, ließen ihre Uhren nach Sateliten suchen. Dann ging es los. Manfred hatte den richtigen Riecher, als er im Vorfeld insistierte und Huntlosen statt Hude als Ziel der ersten Tour definierte. Denn nach nur 100 Schritten stach die Sonne durch die Wolken. Es wurde warm. Nach dem letzten Haus Huntlosens nahm uns ein landschaftstypischer Maisacker, dann der dunkle Wald bei Sannum auf. Angenehm kühl war es dort, immer beobachtet von vielen Augen des Canis lupus. Nur in Sandkrug wurde es kurz lichter, dann erst wieder an der Stadtgrenze. Drei Laufstrecken aus der Vergangenheit kreuzten wir. Die Sandkruger Schleife, den Themenlauf des BWB und den Spardalauf. Nur kurz kam Wehmut auf. Mit dem Fehlen von Schatten im Stadtgebiet wurde die Strecke etwas mühsamer, die Schritte kürzer. Die letzten Kilometer waren durchsetzt mit Straßenquerungen und Ampeln und einer kleinen, letzten Bergwertung über die Behelfsbrücke Küstenkanal. Dann waren wir endlich am Ziel, das aber nicht der Bahnhof war, sondern das Auto von Manfred. Die Heckklappe ging auf, gekühlte Getränke gereicht. Am Ende hatten wir etwa 22,50 km auf der Uhr. Ein schöner Lauf. Und wir gaben uns das Versprechen, dass die LSF wieder Bahn fahren werden. Nach der Sommerpause.

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