Zu den Seen und in den Busch

 

Gruppe der Gemeinnützigen Werkstätten organisiert erstes Rennen

 

 

 

„Wenn ich einen See seh’, brauch’ ich kein Meer mehr“: Das ist das Motto des ersten Winter-Themen-Laufes am Sonntag, 3. November, organisiert von den Laufsportfreunden (LSF) und der Laufgruppe der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg. Angeboten werden verschiedene Strecken von fünf bis 20 Kilometern. Es geht in den Bürgerbusch und zu den Bornhorster Seen. Für Walker wird eine Fünf–Kilometer-Runde angeboten.

Die Laufgruppe der Gemeinnützigen Werkstätten besteht seit 2009 und ist bei vielen Volksläufen in Oldenburg und der Region vertreten. Sieben Läufer starteten am vergangenen Sonntag beim Oldenburg Marathon über fünf Kilometer: Maik HollwegeHubertus HecklingerKrystian CelaryMarcus BrosamGhassan OmaryratMark Alves und Tanja Noffke.Tim Rosenkranz trat zum ersten Mal bei einem Halbmarathon an und lief strahlend durchs Ziel, gemeinsam mit der Trainerin der Gruppe, Kerstin von Hebel, von den Laufsportfreunden.

Die Themen-Läufe fanden im vergangenen Winter zum ersten Mal statt (NWZ  berichtete). Die Oldenburger Vereine haben für diesen Winter sieben Laufveranstaltungen verabredet (siehe Info-Kasten). Die Idee ist so einfach, wie die Läufe: Keine Anmeldungen, keine Zeitnahme, gemeinsames gemütliches Laufen. Die triste Herbst- und Winterzeit soll läuferisch überbrückt werden. Eingeladen sind alle Läuferinnen und Läufer, ob sie für einen Verein starten, für sich allein oder in einer Gruppe laufen. Da es oft durch „fremde“ Laufreviere geht, stellen die jeweiligen Gastvereine die Laufbegleiter für die Strecken. Für die Läufer ist es die Chance, neue Trainingswege für sich zu entdecken.

An diesem Sonntag startet die Serie um 10 Uhr bei den Gemeinnützigen Werkstätten am Baumschulenweg. Hinterher gibt es wieder Kuchen und heißen Tee. Duschen sind nicht vorhanden.

 

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg 1.11.2013

 

 

Mit 63 Lenzen 100 Kilometer

NWZ 27.9.2013

 

Peter Rings bestreitet Wettbewerb

Sportlich: Mit 63 Jahren nahm sich Peter Rings viel vor.

 

Jubel bei den Laufsportfreunden Oldenburg: Mitglied Peter Rings hat im Alter von 63 Jahren seinen ersten 100 Kilometer-Lauf erfolgreich bestritten.

Der Lauf fand vor Kurzem im niederländischen Winschoten statt. 76 Läuferinnen und Läufer waren am Start, zehn Runden über je zehn Kilometer waren zu absolvieren. Der Startschuss fiel um 10 Uhr. „Es ist ein unvergessliches Erlebnis“ resümierte Rings kurz nach dem Lauf.

Der 63-Jährige benötigte für die anspruchsvolle Strecke insgesamt 10 Stunden, 7 Minuten und 38 Sekunden – und belegte den 31. Platz. Von den 76 Startern kamen nur 46 ins Ziel. Mit dem Lauf hat sich Rings einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Sechs Monate intensives Training waren erforderlich, um an den Start zu gehen. Trainingsläufe bis zu 60 Kilometer standen auf dem Programm. Sascha Jänicke, Vorsitzender der Laufsportfreunde Oldenburg, beglückwünschte Rings zu dem tollen Ergebnis. „Wir sind glücklich, mit Peter einen Läufer im Verein zu haben, der sich einer solchen Herausforderung stellt.“

Die Laufsportfreunde Oldenburg bieten ein Trainingsprogramm an, das auf Läufe ab fünf Kilometer vorbereitet. Der Verein, der seit 2013 besteht, hat 90 Mitglieder.

 

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

 

Georg Diettrich siegt am Barßeler Hafen

NWZ 27.08.13

Drei Oldenburger unter ersten Sieben – Nina Wessalowski schnellste Frau

 

Auch wenn Tim Decker (TV Großenkneten, 35:39) beim Barßeler Hafenfestlauf seine Zeit vom VfL-Staffellauf um 61 Sekunden verbessern konnte, hatte er keine Chance auf den Gesamtsieg. Zu souverän war der Oldenburger Georg Diettrich, der in 33:19 Minuten die Konkurrenz auf der 10-Kilometer-Distanz fast zweieinhalb Minuten hinter sich ließ.

 

Mit Axel Schneider (4., LSF, 36:40), Sascha von Engelmann (5., OBS Ofenerdiek, 36:47) und Axel Felsmann (7., LSF, 37:36) konnten sich drei weitere Oldenburger unter den ersten sieben Läufern platzieren. Schnellste Oldenburgerin war Nina Wessalowski (LSF, 43:41) als Vierte vor ihren Vereinskolleginnen Heike Greis (45:58) und Claudia Steffen (46:22) als Achte und Neunte.

 

In 20:46 Minuten war Frank Gräfedünkel (SW Oldenburg) bester Läufer aus der Hunte-stadt über fünf Kilometer. Nur um sechs Sekunden verpasste die 15-jährige Lale Nottrodt (1. TCO „Die Bären“, 21:00) den Sieg in der Frauenklasse. Jana Instinske (SV Ofenerdiek, 22:07) und Annemone Metzner (22:34) liefen auf die Plätze sechs und sieben. Zehn Oldenburger Läufer siegten zudem in ihren Altersklassen.

 

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

 

Zu finden ist der Artikel auch hier: http://www.nwzonline.de/oldenburg/lokalsport/georg-diettrich-siegt-am-barsseler-hafen_a_8,3,908136749.html

 

 

13.09.13 Laufsportfreunde Oldenburg werden erneut Sieger des Oldenburger Straßenstaffelwettbewerbes

Ralph, Daniel, Axel, Andreas (Till fehlt auf diesem Bild)

 

Laufexpress.de vom 13.08.13

Insgesamt nahmen 32 Staffeln an der 20.Auflage der Oldenburger Straßenstaffel teil. Dieser kleine Aufwärtstrend ist auch der im letzten Jahr neu ins Programm genommenen 3x6 km-Staffel zu verdanken. In diesem Jahr nahmen alleine 14 Staffeln an dem „kleinen“ Staffelwettlauf teil.

 

Sieger des Männerkonkurrenz der 5x10 km-Staffeln wurde LSF Oldenburg I in 3:13:56 vor TSV Großenkneten (3:17:09) und Team Laufrausch "Famous Five" (3:22:04). Bei den Frauen siegte das Team des VfL Oldenburg(3:34:48) vor  LSF Frauenteam (3:57:20). Die Mixedwertung gewann der BV Garrel.

 

Sieger des "kleinen" Staffelwettbewerbes wurde VfL Oldenburg I ( 1:07:27) mit deutlichen Abstand vor der IGS Flötenteich (1:22:07)  und dem Nadorster Laufteam (1:24:15).

 

Quelle: Laufexpress, Oldenburg

Zu finden ist der Artikel auch hier: tl_files/logos/logo.png

 

Staffeln aus Stadt stürmen zum Sieg

 

NWZ 12.08.13

 

VfL und Laufsportfreunde triumphieren am Marschweg über 5 x 10 Kilometer

 

Michelle Kipp vom VfL war die schnellste Läuferin. Bei den Männern schaffte Daniel Witte von den Laufsportfreunden die Tagesbestzeit.

 

 

Unter strenger Beobachtung der Jury fanden die Wechsel im Stadion statt: Hier schickt Michael Ibelings von den Laufsportfreunden III Sven Oltmer auf die Strecke.

 

Bei bestem Wetter machten sich die Läuferinnen und Läufer auf die 5 x 10- und 3 x 6-Kilometerstrecken des 20. Staffellaufs des VfL Oldenburg. Passend zur Jubiläumsausgabe der Veranstaltung feierten am Ende die Oldenburger Athleten Siege in der Männer- und Frauenkonkurrenz.

Die 5 x 10 Kilometer begannen für viele mit einer Überraschung. Lange hatte Thorsten Pingelvom TSV Großenkneten das Feld angeführt, musste sich aber auf den letzten 100 Metern dem Endspurt von Michelle Kipp geschlagen geben. Damit brachte Kipp als tagesschnellste Frau in 38:49 Minuten nicht nur die Frauenstaffel des VfL in Führung, sondern lief auch die insgesamt fünftbeste Zeit des Tages. Mit dieser Leistung gehört sie in diesem Jahr bisher zu den zehn schnellsten Frauen Niedersachsens. „Heimlich hatte ich von dieser Zeit geträumt aber nicht wirklich damit gerechnet“, sagte Kipp im Ziel überglücklich.

Paula Böttcher wollte es Mannschaftskollegin Kipp nachmachen, ging das Rennen beherzt an und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. In der letzten von fünf Runden musste sie aber dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und wurde auf der Zielgeraden von Hajo Lueken (TSV Großenkneten) abgefangen. In 40:37 Minuten war sie aber die zweitschnellste Frau. Anita Ehrhardt und Andrea Garben bauten den Vorsprung aus, bevor Kathrin Scholl den Sieg in 3:34:48 Stunden ins Ziel brachte. Zweite wurden – wie im Vorjahr – die Laufsportfreunde (3:57:20) vor dem SV Ofenerdiek (4:13:25).

Bei den Männern führte bis zum dritten Läufer der TSV Großenkneten, ehe Andreas Zoll für die Laufsportfreunde an den Start ging. Mit einer starken Leistung überholte er erst Jürgen Reents(Team Laufrausch) und verkürzte anschließend den Rückstand auf den TSV deutlich. Axel Felsmann brachte die Laufsportfreunde erstmals in Front und übergab an Schlussläufer Daniel Witte, der das Rennen mit Tagesbestzeit (36:40) abschloss.

Platz eins ging somit mit 3:13:56 Stunden erneut an die Laufsportfreunde, dahinter folgten Großenkneten (3:17:09) und das Team Laufrausch (3:22:04). „Mit Platz eins und vier bei den Männern und Platz zwei bei den Frauen sind wir voll zufrieden. Vor allem mit der Titelverteidigung war nicht unbedingt zu rechnen“, meinte Laufsportfreunde-VorsitzenderSascha Jänicke.

Fast hätte es über die 10 Kilometer sogar einen Landesrekord gegeben. Doch VfL-VeteranManfred Ostendorf verpasste in 40:08 den M-70-Bestwert um zehn Sekunden.

In der Mixed-Staffel setzte sich das Team des BV Garrel (3:39:15) vor Laufrausch (4:08:45) durch. Über die 3 x 6 Kilometer verwies der VfL (1:07:27) die IGS Flötenteich (1:22:07) und das Nadorster Laufteam (1:24:15) auf die Plätze. Im Wettkampf der Betriebsteams siegte das Oldenburgische Staatsorchester vor der SG Stern Bremen.

 

Den Artikel findet man auch hier: http://www.nwzonline.de/oldenburg/lokalsport/staffeln-aus-stadt-stuermen-zum-sieg_a_8,2,4058785326.html

 

 

Staffelläufer greifen wieder im Stadion an

NWZ 10.08.2013

VfL-Veranstaltung findet an diesem Sonntag wieder am Marschweg statt

 
Auftanken an der Verpflegungsstation: Axel Schneider führte die Laufsportfreunde im vergangenen Jahr zum Sieg über die klassische Langdistanz von 5 x 10 Kilometern. Bei der 20. Auflage fehlt der Routinier, weil er im Urlaub ist.
 

Zu einer runden Sache wird buchstäblich die 20. Auflage des VfL-Staffellaufes an diesem Wochenende im und am Marschwegstadion. Nachdem die Veranstaltung vorübergehend wegen der Sanierungsarbeiten in der Arena zweimal am Schulzen­trum in Kreyenbrück ausgetragen wurde, geht es nun wieder am Ursprungsort um Siege und Platzierungen. Der Startschuss für alle Wettbewerbe fällt am Sonntag um 10 Uhr.

„Auch in Kreyenbrück war die Stimmung gut“ sagt Detmar Damke vom Organisationsteam des VfL: „Aber wir sind froh, dass wir wieder im Stadion starten. Auf der Tribüne können die Mannschaften, Betreuer und Zuschauer die Rennen sehr gut verfolgen.“

Eine Runde im Stadion und eine Runde um das Stadion – das sind zwei Kilometer, die bei der klassischen Langstaffel über 5 x 10 Kilometer also von den einzelnen Läuferinnen und Läufern fünfmal zu bewältigen sind. Wie vor einem Jahr, als erstmals auch ein Wettbewerb über 3 x 6 Kilometer angeboten wurde, gibt es auch diesmal diese kürzere Variante.

Insgesamt 31 Staffeln, davon 19 über die Langdistanz, haben gemeldet. Im Kampf um den Frauen-Pokal treten die Titelverteidigerinnen vom Vorjahr, das Team Laufrausch, nicht an. Hier kämpfen die Laufsportfreunde Oldenburg, der SV Ofenerdiek und Gastgeber VfL um die Trophäe.

Bei den Männern sind elf Teams am Start. Die Laufsportfreunde, die gleich drei Staffeln ins Rennen schicken, den Titel verteidigen, müssen allerdings ohne ihren im Vorjahr schnellsten Athleten auskommen: Routinier Axel Schneider ist im Urlaub.

Mit dabei sind auch der TSV Großenkneten, der vor einem Jahr den zweiten Platz belegt hatte, sowie zwei Staffeln des Vorjahresdritten Team Laufrausch. Ebenfalls zwei Mannschaften stellt der Lauftreff Oldenburg-Süd. Der VfL ist wie 2012 mit einer M-70-Mannschaft vertreten.

Spannung garantiert auch der Kampf um den Betriebspokal. Die SG Stern Bremen (Mercedes) möchte den Pokal verteidigen. Die Betriebssportgruppe der Oldenburgischen Staatsmusiker – vor einem Jahr knapp geschlagen – möchte zeigen, dass sie in diesem Jahr schneller ist. Bei den Mixed-Staffeln kommt es zu einem Duell zwischen dem BV Garrel und dem Team Laufrausch.

Bunt ist das Feld der 13 Staffeln über 3 x 6 Kilometer: Frauen-, Männer-, Mixed- und Schülerstaffeln sind auf den drei Runden unterwegs. Vorjahressieger DSC Oldenburg kann seinen Pokal nicht verteidigen, da die schnellen Männer des Vorjahres nicht zur Verfügung stehen: Christoph Paetzke ist verletzt, Mathias Freese beruflich in Süddeutschland, Leonard Hartung war zum Jahreswechsel zum TV Wattenscheid abgewandert.

Die Liebfrauenschule und die Gemeinnützigen Werkstätten haben jeweils zwei Mannschaften am Start. Die SG Stern Bremen und das Oldenburgische Staatsorchester sowie der SV Ofenerdiek schicken jeweils eine zweite Mannschaft auf die kürzere Strecke. Erstmals vertreten sind die IGS Flötenteich, das Green Team, die Kärntner Runners und ein Oldenburger Frauenteam. Und zwei Schülerstaffeln wollen das Feld aufmischen: das Nadorster Laufteam und die „3 laufenden T“. Zudem ist der Gastgeber mit einer Staffel vertreten.

 

Zu finden ist der Artikel auch hier: http://www.nwzonline.de/oldenburg/lokalsport/staffellaeufer-greifen-wieder-im-stadion-an-staffellaeufer-greifen-wieder-im-stadion-an_a_8,2,3899016770.html

 

 

10.07.13 Titelhamster etabliert sich auf Straße und Tartanbahn

NWZ vom 10.07.2013 Von Bernd Teuber Oldenburg - Wer auf den Distanzen zwischen 1500 Meter und Marathon in der Altersklasse M 50 einen Meistertitel erringen möchte, muss erst einmal an Axel Schneidervorbei. Der 52-Jährige von den Laufsportfreunden Oldenburg war bisher als Experte für die langen Straßenlaufdistanzen bekannt – mittlerweile hat der bei den Gemeinnützigen Werkstätten tätige Sozialarbeiter aber  auch die Tartanbahn für sich entdeckt.

„Vielleicht liegen mir diese Distanzen ja sogar mehr als die langen Strecken“, meint Schneider, der amtierender Niedersachsenmeister seiner Altersklasse über 1500 Meter (4:43 Minuten) sowie Norddeutscher Meister über 5000 Meter (17:30) ist. Bei den  Bezirksmeisterschaften 2013 über die längere Strecke lief er als Sieger sogar der deutlich jüngeren Konkurrenz davon und gewann die Hauptklasse.

Im Oktober 2012 wurde Schneider innerhalb von nur 14 Tagen  sowohl im Marathon (2:55:25 Stunden) als auch im Halbmarathon (1:19:52) Landesmeister der M 50. Dabei ist der sympathische 52-Jährige noch ein relativer Neuling als Wettkampfläufer.

 

Laufdebüt vor fünf Jahren

„Vor fünf Jahren habe ich einen Freund in den Bürgerbusch begleitet, der sich auf einen Marathon vorbereitet hat“, blickt er zurück. Der ehemalige Verbandsliga-Handballer (BTB) lief  seinen ersten Wettkampf beim Gorch-Fock-Marathon in Wilhelmshaven. „Das war eine sehr windige Geschichte. Danach habe ich erst einmal gesagt: Nie wieder. Dann bin ich aber doch jedes Jahr zwei bis drei Marathons gelaufen.“

Seinen ersten Zehner lief er beim VfL-Staffellauf gleich in der hervorragenden Zeit von 40:40 Minuten. Weitere Steigerungen folgten, ehe er beim Brunnenlauf 2013 auf 35:59 Minuten kam. „Diese Zeit würde ich gerne in diesem Jahr noch einmal bestätigen.“ Was ihm durchaus zuzutrauen ist, schließlich gilt die Strecke durch das Eversten Holz nicht unbedingt als schnell.

Auch im Stadion ist er 2013 noch nicht fertig. Bei den Senioren-Landesmeisterschaften in Wilhelmshaven lief er zum ersten Mal eine Mittelstreckendistanz. Über 1500 Meter  agierte er taktisch klug. 150 Meter vor dem Ziel sah der  Favorit Rudolf Bötticher (LG Hannover) wie der klare Sieger aus. Aber Schneider gab nicht auf und sicherte sich auf den letzten zehn Metern den Meistertitel. „Das hat richtig Spaß gemacht, ich werde wohl noch den ein oder anderen Bahn-Wettkampf bestreiten“, verrät Schneider.

Es gibt nur wenige Läufer, die in der Lage sind, sowohl auf der Mittelstrecke als auch im Marathon Siege einzufahren. Schneider zeigte die Klasse  am vergangenen Sonnabend in Löningen,  als er nur drei Tage nach seinem Start beim Abendsportfest in Oldenburg eine Saisonbestleistung im Halbmarathon lief (1:20:51). Am Mittwoch hatte er  über 3000 Meter  hinter zwei Jugendlichen   im  Marschwegstadion die Männer-Hauptklasse gewonnen (10:08).

 

Selbstvertrauen aufbauen

Auch in seinem Job spielt Sport eine wichtige Rolle. Im Inklusionsprojekt zwischen den Gemeinnützigen Werkstätten und den Bundesliga-Handballerinnen des VfL ist Schneider federführend beteiligt. Außerdem betreut er in der Einrichtung  eine Gruppe behinderter Läufer. Regelmäßig sind diese Sportler bei Läufen in der Region anzutreffen. „Es ist wichtig, dass sie an ganz normalen Laufveranstaltungen teilnehmen. Hier erfahren sie Akzeptanz und bauen Selbstvertrauen auf. Außerdem lernen sie damit umzugehen, wenn es mal nicht so läuft wie geplant.“

Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg

Zu finden ist der Artikel auch hier: NWZ-online

 

Oldenburger laufen durch die ostfriesischen Weiten

NWZ 11.05.203

Ein Bus mit Läufern fährt seit Jahren zum „Ossiloop“ – Großes Interesse

Gern beim Ossiloop dabei: Die Oldenburger Teams auf einen Blick

 

Seit 1982 wird der Etappenlauf „Ossiloop“ durch Ostfriesland nun schon veranstaltet. Drei Wochen lang laufen mehr als 1500 Menschen jeden Dienstag und Freitag die sechs Etappen von Bensersiel nach Leer bzw. nächstes Jahr von Leer nach Bensersiel. Die letzte Etappe der diesjährigen Veranstaltung wurde am Himmelfahrtstag gelaufen – und mit dabei war eine starke Delegation aus Oldenburg.

Bereits im vierten Jahr organisierten die Läufer von SW Oldenburg (seit 2013 LSF Oldenburg) eine Bustour zum Ossiloop für Oldenburger Läufer. Auch in diesem Jahr konnte OrganisatorinHeike Greis wieder Teilnehmer aus vielen Vereinen im Bus begrüßen. Neben den Laufsportfreunden waren dies Läufer vom Team Laufrausch, dem LT Oldenburg Süd und vomTuS Zetel.

Neben der sportlichen Herausforderung sind es vor allem das Gemeinschaftserlebnis und die gute Stimmung im Bus und an der Strecke, die dafür sorgen, dass Läufer wie Sascha Jänicke(LSF) und Sylke Albrecht (Team Laufrausch) Jahr für Jahr an dem immer populärer werdenden Event teilnehmen. Mit 42 Dörlopern (die alle Etappen laufen) und acht Tagesläufern ist die Kapazität eines Busses in diesem Jahr bereits ausgereizt gewesen. Gut möglich daher, dass 2014 bereits zwei Busse von Oldenburg nach Ostfriesland unterwegs sein werden.

Bis 2009 hieß es jedes Jahr „Von Leer bis zum Meer“. Jetzt wechselt die Richtung jedes Jahr. Grund hierfür war das unstete Wetter in Bensersiel, welches häufig eine Abschlussfeier verhinderte. Deshalb wurde im Jahre 2009 eine Umfrage unter den Läufern gestartet, die sich in der Mehrheit für den jährlichen Wechsel aussprachen. So wurde am Himmelfahrtstag die letzte Etappe von der kleinen Ortschaft Holland bis nach Leer gelaufen.

 

Der Artikel ist auch hier zu finden: http://www.nwzonline.de/oldenburg/lokalsport/oldenburger-laufen-durch-die-ostfriesischen-weiten_a_5,1,1795053785.html

 

 

 

Auf Laufschuhen zum Heimspiel

NWZ 6.04.2013

Fünf Werder-Fans laufen 115 Kilometer zum Spiel gegen Schalke

Der Lauf findet in fünf Etappen statt. Dabei wird für die Werder-Stiftung gesammelt.

Fußballverrückt: Fünf Männer laufen auf der Straße von Leer zum Heimspiel von Werder Bremen gegen Schalke an diesem Sonnabend. 115 Kilometer in vier Etappen – und die letzte führt an diesem Sonnabend zum Weserstadion.

Die Idee zu diesem Lauf hatten Stefan Jänicke (39) und Manfred Kramer (51) vom Fanclub Werder-Ossis. Sie sammeln mit dem Lauf Spenden für die Werder-Stiftung. Sie dient u.a. der Förderung des Sports und der Gewaltprävention. Unterstützt werden ausgewählte Projekte wie zum Beispiel Benefizturniere, Anti-Rassismus-Kampagnen oder Ausbildungshilfen.

Das Spendenziel, eine vierstellige Summe, wurde schon 14 Tage vor dem Start erreicht. 300 Euro € kommen vom Fanclub selbst, 100 € Euro von Werder-Vorstand und Stiftungsvorsitzendem Klaus Dieter Fischer. Stefan Jänicke hat Fußball bei Nordmoor gespielt, Manfred Kramer ist Langstreckenläufer. Der in Leer geborene Sascha Jänicke ist Vorsitzender der Laufsportfreunde Oldenburg und läuft ebenso alle Etappen wie Gerd Heyse und Heinz Dieter Penning von Fortuna Logabirum. Das Etappenziel am Donnerstag war die Lambertikirche. 62 Kilometer liegen hinter ihnen. Sascha Jänicke will wie Manfred Krämer in drei Wochen den Hamburg-Marathon laufen.

 

Zu finden ist der Artikel auch hier: http://www.nwzonline.de/oldenburg/lokalsport/auf-laufschuhen-zum-heimspiel_a_3,0,4105952136.html

 

 

Favoritin schüttelt VfLerinnen ab

NWZ 11.03.2013

Alles andere als optimale Wetter- und Streckenbedingungen fanden die mehr als 500 Teilnehmer beim diesjährigen VfL-Straßenlauf vor. Schnee, Wind und glatte Straßen ließen für viele den Traum von guten Zeiten platzen. Gleich 39 Oldenburger Läufer entschädigten sich mit einem Platz auf dem Treppchen für die möglicherweise besseren Zeiten bei anderen Witterungsbedingungen.

Einmal mehr war es der für die LG Braunschweig startende Oldenburger Georg Diettrich (34:45Minuten), der über die 10 Kilometer nicht zu schlagen war. Fast eine Dreiviertel Minute groß war sein Vorsprung am Ende vor dem zweitplatzierten Claas Jantz (LT TV Schwanewede, 35:29). Auf Platz vier folgte dann schon Mathias Freese (38:24) vom DSC. Basketballer Steven Depken war in 39:20 Minuten drittschnellster Oldenburger.

Bei den Frauen konnten sich gleich zwei Läuferinnen des Ausrichters hinter Siegerin Heike Piotrowski (LG Harlingerland, 41:36) auf den Rängen zwei und drei platzieren. Michelle Kipp(42:22), die eigentlich am Sonntag für die Fußball-Frauen des VfL auf Punktejagd gehen wollte, war nur am Start, weil das Spiel wegen der schlechten Wetterbedingungen abgesagt worden war. „Lange bin ich mit Piotrowski mitgelaufen. Zum Schluss musste ich sie ziehen lassen“, sagte Kipp, die ihrerseits VfL-Trainingspartnerin Jacqueline Lomax (43:25) abschüttelte.

Altersklassensiege gab es durch Jens Pfaff (Team Laufrausch, 40:17, M 35), Dietmar Lambertus (Team Laufrausch, 41:31, M 50), Paula Böttcher (VfL, 46:12, U 20), Günther Schütte (TuS Eversten, 46:57, M 60), Ricarda Schmidt (48:32, W 35), Ingemarie Diercks (SV Ofenerdiek, 51:02, W 55) und Reinhard Taetz (LT Oldenburg Süd, 53:25, M 70).

Auf der traditionellen 25-Kilometer-Distanz war es wie erwartet Daniel Witte (1:38:07, Laufsportfreunde Oldenburg, 1. der M 30), der als Gesamtfünfter schnellster Läufer aus der Huntestadt war. Die stärkste Konkurrenz kam aus den eigenen Reihen. Axel Schneider(1:38:24, 1. der M 50) und Thomas Pistoor (1:38:56, 2. der M 40) waren ihrem Vereinskollegen Witte hart auf den Fersen.

Lokalmatadorin Antje Günthner (Team Laufrausch, 1:54:26) musste sich bei den Frauen knappMartina Rückbrod (TV Norden, 1:53:50) geschlagen geben und sagte mit Blick auf die Bedingungen: „Ich weiß nicht ganz, wie ich das Ergebnis einschätzen soll, bin aber ganz zufrieden. Jeder Läufer, der an den Start gegangen ist, ist heute in meinen Augen ein Sieger.“

Günthners Vereinskollegin Nina Junge (2:03:58) kam als zweitschnellste Oldenburgerin ins Ziel.Hans Pottgether (2:24:46) vom SV Ofenerdiek war schnellster M-65-Läufer.

 

Zu finden ist der Artikel auch hier: http://www.nwzonline.de/oldenburg/lokalsport/favoritin-schuettelt-vflerinnen-ab_a_3,0,2753240083.html

 

 

Stadtrivalen machen Weg für Diettrich frei

NWZ 08.03.2013

43. Auflage des VfL-Straßenlaufs am Sonntag – Titelverteidiger Paetzke nicht am Start

 

Startvorbereitung: Georg Diettrich (vorne) lieferte sich 2012 über die 10 Kilometer nach dem Richten seines Schuhwerks einen Dreikampf mit Christoph Paetzke (rechts; gewann schließlich vor Diettrich) und Tammo König (3. von rechts).

 

OLDENBURGAuf geht’s: Nach der Sandkruger Schleife im Januar beginnt an diesem Sonntag nun mit dem 43. Straßenlauf des VfL die Saison für die Ausdauersportler in Oldenburg mit dem Klassiker über 25 Kilometer, dem 10-Kilometer-Wettbewerb und der VfL-Meile für Schüler. Start und Ziel befinden sich jeweils im Marschwegstadion.

Zum Meldeschluss lagen 886 Anmeldungen vor. Die Organisatoren rechnen mit etlichen Nachmeldungen. Gut zehn Prozent der Meldungen kommen von drei Vereinen aus der Stadt: Laufsportfreunde Oldenburg (LSF) mit 35, Team Laufrausch mit 30 und 1. TCO „Die Bären“ mit 25 Buchungen. Die Emder LG stellt mit 23 die meisten Meldungen eines auswärtigen Vereins.

Über 25 Kilometer tritt Titelverteidiger Christian Eichinger (SG aquinet Lemwerder) wie derVorjahreszweite Armin Klein (LG Wilhelmshaven) wieder an. Daniel WitteThomas Pistoor(beide LSF) und Stefan de Jonge (TuS Weene) dürften vorne mitmischen. Eine gute Leistung will Axel Schneider (M 50, LSF) zeigen, der seine Altersklasse 2012 überlegen gewann. Gespannt sein darf man auf Jan Knutzen (SV Brake).

Bei den Frauen ist ein spannendes Duell zwischen Antje Günthner (Team Laufrausch) undMartina Rückbrod (TV Norden) zu erwarten. Rückbrod, die in Sandkrug knapp vor Günthner im Ziel war, hat auch dieses Mal leichte Vorteile. Eine genaue Prognose ist jedoch schwer.

Über 10 Kilometer dominierten vor einem Jahr drei Oldenburger: Christoph Paetzke gewann vor Georg Diettrich (LG Braunschweig) und Tammo König (1. TCO). Diesen Dreikampf wird es nun nicht geben. König ist beruflich verhindert. Paetzke verzichtet, weil er in einer Woche in Greene/Einbeck bei der Landesmeisterschaft antritt. Im Gegensatz zu ihm nutzen andere Aktive den Lauf in Oldenburg als letzten Test vor den 10-Kilometer-Titelkämpfen.

Beim VfL-Straßenlauf ist der Weg für Diettrich durch das Fehlen von Paetzke und König wohl frei. Spannend wird der Kampf um die Plätze. Oliver Theilmann (1. TCO), Waldemar Trudung(SG aquinet), Peter Landwehr (TG Kitzingen) und Steven Depken gehören zu den aussichtsreichsten Kandidaten. Bei den Frauen hat Vorjahressiegerin Inga Jürrens (LG Harlingerland) nicht gemeldet. Favoritin ist ihre Vereinskameradin Heike Piotrowski, 2012 Zweite und zuletzt 5-Kilometer-Siegerin in Sandkrug. Paula Böttcher und Jacqueline Lomax(beide VfL), die auch bei den Landesmeisterschaften gegen Piotrowski antreten, möchten vorne mitlaufen. Genau wie Andrea Garben (TuS Petersfehn) und Anja Erlach (SV Würzburg), die wieder einmal in ihrer Heimatstadt startet.

Sarina Meier (SG aquinet), die auch für die Landesmeisterschaft gemeldet hat, läuft die 10 Kilometer zum ersten Mal in Oldenburg. Sie spielte früher bis zur A-Jugend Fußball bei Werder Bremen und war erfolgreiche Mittelstrecklerin in Bremen-Nord.

Der Artikel ist auch hier zu finden: http://www.nwzonline.de/oldenburg/lokalsport/stadtrivalen-machen-weg-fuer-diettrich-frei_a_2,0,2599696912.html

 

„Wir stärken den Zusammenhalt“

NWZ 20.02.2013

Sascha Jänicke (Bild) ist Vorsitzender des neuen Vereins „LaufsportfreundeOldenburg“. Der gebürtige Ostfriese lebt und arbeitet seit 2007 in der Stadt. 

Frage: Herr Jänicke, Sie haben mit anderen Läuferinnen und Läufern die „Laufsportfreunde Oldenburg“ gegründet. Warum?
 
Sascha Jänicke (32): Wir wollten unsere Sache selbst in die Hand nehmen und im neuen Verein den Zusammenhalt stärken.Bei der Gründung waren 45 Aktive dabei. Es fängt gut an. Das Engagement der Einzelnen ist größer geworden. Walker, Gesundheitsläufer und ambitionierte Läufer – alles ist vertreten.
 
Frage: Was macht den Verein aus?
 
Jänicke: Wir setzen auf das Gemeinschaftserlebnis: Zusammen zu Läufen fahren, zusammen laufen. Wir werden auch in diesem Jahr wieder im Bus zum Ossi-Loop fahren. Jedes Jahr machen wir eine Marathonreise. Verschiedene Städte und Strecken werden vorgestellt – dann wird entschieden. Am 17. März fahren wir nach Rom. Erstmals haben wir in diesem Jahr den „LSF-Running-Cup“ ausgeschrieben.
 
Frage: Was ist das für ein Wettbewerb?
 
Jänicke: Ein interner, der die Mitglieder animieren soll, an bestimmten Läufen teilzunehmen, um als große Gruppe aufzutreten. Im Angebot sind zehn Läufe mit vier Alternativen. Für Platz eins muss man bei acht von zehn Läufen starten und mindestens 90 Kilometer gelaufen sein. Im Angebot sind in Oldenburg VfL-Straßenlauf, Famila-Lauf, der Herbstlauf in Ofen, der Oldenburg Marathon und der Silvesterlauf. Die anderen Läufe sind in der Region.
 
Frage: Dann kann der VfL beim Straßenlauf also mit vielen LSF-Läufern rechnen?
 
Jänicke: Ja. Die Rom-Läufer werden sicher nur die 10 Kilometer laufen. Aber wir haben auch Läufer, die einen Start beim Marathon in Hamburg planen, die die 25 Kilometer laufen. Und viele laufen einfach, um Spaß zu haben oder Punkte zu sammeln.
 
 
 
 

Wege trennen sich nach halbem Marathon

NWZ 19.01.2013

Laufsportfreunde Oldenburg verabschieden Trainer Michael Schardt

Laufreise zum Abschied: Die Laufsportfreunde Oldenburg liefen in Egmond ein letztes Mal mit ihrem Trainer.

Mit einer Laufreise ins niederländische Egmond verabschiedeten die Laufsportfreunde Oldenburg jetzt ihren Trainer Michael Schardt. Bei Temperaturen knapp unterhalb des Gefrierpunktes und strahlendem Sonnenschein gingen die 20 Oldenburger Läufer mit ihrem scheidenden Trainer und Abteilungsleiter beim Viertel- und Halbmarathon an den Start.

Michael Schardt war 2005 Gründungsmitglied des Lauftreffs Bürgerbusch, der sich mit seiner Unterstützung 2008 der SG Schwarz-Weiß Oldenburg anschloss. Dort übernahm er in den vergangenen Jahren zahlreiche Aufgaben.

Er war im Vorstand des SWO aktiv, leitete parallel die Leichtathletikabteilung und machte sich auch als Lauftrainer verdient. Zudem agierte er als Webmaster und übernahm die Öffentlichkeitsarbeit, bevor er sich im Herbst 2011 gen Münster verabschiedete.

Unter Schardts Führung wuchs die Leichtathletikabteilung, die mit zwölf Mitgliedern startete,schnell auf über 110 Athleten. Auch die Eigenständigkeit der Leichtathletikabteilung unterstützte er tatkräftig.

 

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